/think-tokens
Setzt das Thinking-Token-Budget des Modells für erweitertes Reasoning.
/think-tokens <Wert> legt fest, wie viele Tokens ein Modell mit extended thinking (z.B. Claude-Modelle mit Thinking-Unterstützung) für seinen internen Denkprozess nutzen darf. Werte lassen sich kompakt angeben, z.B. 8096, 8k, 10.5k oder 0.5M; 0 deaktiviert Thinking. Auf der Kommandozeile entspricht das --thinking-tokens VALUE.
✅ WANN EINSETZEN?
Mehr Denkbudget für eine architektonisch komplexe Frage geben
/think-tokens 16k vor einer Frage zum Neuentwurf der Datenmodell-Schicht
Thinking gezielt abschalten, um Antworten schneller/günstiger zu bekommen
/think-tokens 0 für einfache, sich wiederholende Änderungen an vielen kleinen Dateien
⛔ WANN EHER NICHT?
Das aktive Modell unterstützt kein extended thinking
Der Parameter greift nur bei Modellen mit entsprechender Thinking-Funktion, sonst hat er keine Wirkung.
Besser: /reasoning-effort für Modelle nutzen, die stattdessen reasoning_effort-Stufen unterstützen (z.B. OpenAIs o-/GPT-5-Serie)
Sehr hohes Thinking-Budget pauschal für jede Anfrage setzen
Ein unnötig hohes Budget erhöht Latenz und Kosten, auch wenn die Aufgabe trivial ist.
Besser: Budget nur gezielt vor wirklich anspruchsvollen Anfragen hochsetzen und danach wieder senken
QUELLEN
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