Befehls-Referenz · Claude Code
/memory
Editiert CLAUDE.md-Memory-Dateien, schaltet Auto-Memory ein/aus und zeigt Auto-Memory-Einträge.
/memory listet die Fundorte aller CLAUDE.md- und CLAUDE.local.md-Dateien über User- und Projekt-Scope auf, einschließlich Einträgen für Dateien, die noch nicht existieren. Eine Auswahl öffnet die Datei im Editor — GUI-Editoren wie VS Code öffnen sie in einem separaten Fenster, sodass die Session währenddessen weiter nutzbar bleibt; Terminal-Editoren wie Vim belegen das Terminal bis zum Schließen. Zusätzlich schaltet /memory Auto-Memory ein oder aus (gespeichert als autoMemoryEnabled in ~/.claude/settings.json) und öffnet den Auto-Memory-Ordner zur Durchsicht.
Auto-Memory sind Notizen, die Claude selbstständig aus Korrekturen und Präferenzen ableitet — etwa Build-Befehle, Debugging-Erkenntnisse oder Workflow-Vorlieben —, maschinenlokal und geteilt über alle Worktrees desselben Repos. CLAUDE.md-Dateien dagegen schreibt man selbst, für dauerhafte Vorgaben wie Coding-Standards oder Architektur. Beide werden bei jeder Konversation als Kontext geladen, aber nicht zwingend durchgesetzt — für harte Durchsetzung sind PreToolUse-Hooks nötig.
🔄 DIESELBE AUFGABE („PROJEKT-KONFIGDATEI/ANLEITUNG BEARBEITEN") AUF ANDEREN PLATTFORMEN
✅ WANN EINSETZEN?
Dauerhafte Regel für alle künftigen Sessions festhalten
/memory nutzen, um eine Vorgabe wie 'immer TypeScript strict mode verwenden' in CLAUDE.md einzutragen, statt sie jedes Mal neu zu wiederholen.
Prüfen, was Claude sich selbst als Auto-Memory gemerkt hat
/memory aufrufen und den Auto-Memory-Ordner öffnen, um automatisch gespeicherte Notizen zu Build-Befehlen oder Präferenzen durchzusehen.
⛔ WANN EHER NICHT?
Eine Anweisung gilt nur für die aktuelle Aufgabe
/memory schreibt in dauerhaft geladene Dateien — für eine einmalige Anweisung unnötig und bläht CLAUDE.md unnötig auf.
Besser: Die Anweisung direkt im Prompt der aktuellen Session geben, ohne sie zu speichern.
Prüfen, welche Memory-Dateien tatsächlich in die laufende Session geladen wurden
/memory listet alle Fundorte auf, zeigt aber nicht, was davon in der aktuellen Session tatsächlich geladen ist.
Besser: /context aufrufen und die Liste unter 'Memory files' prüfen.
QUELLEN
- Claude Code Doku (offiziell) ↗ code.claude.com
WEITERE BEFEHLE · Claude Code