/full-conversation
Deaktiviert das performance-optimierte Kurz-Rendering und zeigt den vollen Gesprächsverlauf.
Bei langen Sessions zeichnet die Cursor CLI aus Performance-Gründen standardmäßig nicht mehr das komplette Gespräch neu, sondern nur noch die letzten Turns – das hält Terminal-Resizes und das Fortsetzen alter Sessions (agent resume, --continue) flüssig. /full-conversation schaltet dieses Kurz-Rendering aus und lässt die CLI wieder den kompletten bisherigen Verlauf zeichnen. Laut offiziellem CLI-Changelog wurde die Funktion im Mai 2026 zusammen mit weiteren Rendering-Optimierungen eingeführt: „Long conversations redraw instantly. Full repaints render only recent turns (/full-conversation to opt out), keeping resizes and resumes fast in old sessions.“
Abzugrenzen von anderen Anzeige-Befehlen wie /line-numbers (Zeilennummern in Codeblöcken) oder /show-thinking (Denk-Blöcke), die andere Darstellungsdetails steuern, aber nichts am Umfang des sichtbar gerenderten Verlaufs ändern. In der offiziellen Befehls-Referenztabelle der Slash-Commands taucht /full-conversation bislang nicht auf, nachweisbar ist der Befehl nur im Changelog.
✅ WANN EINSETZEN?
Den kompletten Gesprächsverlauf einer sehr langen Session durchscrollen
/full-conversation, danach mit den Pfeiltasten nach oben scrollen
Vor einem Screenshot oder Copy-Paste der gesamten Diskussion für Dokumentationszwecke
/full-conversation
⛔ WANN EHER NICHT?
Nur an aktuellen Turns weiterarbeiten, Performance ist wichtiger
Der volle Verlauf macht Resizes und Resumes bei langen Sessions spürbar langsamer.
Besser: /full-conversation aus lassen (Standardverhalten)
Terminal reagiert bei einer sehr langen Session bereits träge
Volles Neuzeichnen aller Turns verstärkt genau das Performance-Problem, das das Kurz-Rendering eigentlich löst.
Besser: Beim Standardverhalten bleiben und /full-conversation nur kurz für die konkrete Suche aktivieren
QUELLEN
- Cursor Docs — Changelog ↗ cursor.com