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Hooks in Claude Code

Hooks lassen dich eigene Befehle automatisch an bestimmten Punkten im Claude-Code-Workflow ausführen – z. B. vor jedem Tool-Aufruf.

Was ein Hook ist

Ein Hook ist ein von dir definierter Shell-Befehl, den Claude Code automatisch an einem bestimmten Punkt im Ablauf ausführt – nicht optional vom Modell entschieden, sondern deterministisch vom System ausgelöst. Damit lassen sich Regeln durchsetzen, die nicht von der "Willkür" eines Modells abhängen sollen.

Wichtige Hook-Ereignisse

  • PreToolUse: läuft, bevor ein Tool ausgeführt wird – kann die Ausführung sogar blockieren
  • PostToolUse: läuft, nachdem ein Tool ausgeführt wurde
  • UserPromptSubmit: läuft, wenn du eine Nachricht abschickst
  • SessionStart / Stop: läuft beim Start bzw. Ende einer Session

Wofür man Hooks nutzt

  • Guardrails: gefährliche Befehle (z. B. rm -rf) vor der Ausführung automatisch blockieren
  • Automatisches Formatieren oder Linten nach jeder Datei-Änderung
  • Logging und Benachrichtigungen bei bestimmten Aktionen
  • Eigene Validierung, bevor ein Agent weitermachen darf

Konfiguration

Hooks werden in der settings.json von Claude Code konfiguriert – pro Projekt oder global – und sind damit unabhängig vom jeweiligen Prompt reproduzierbar, weil sie außerhalb des Modells laufen.

BEISPIEL

Ein PreToolUse-Hook prüft jeden Bash-Befehl auf das Muster 'rm -rf' und bricht die Ausführung mit einer Fehlermeldung ab, bevor der Befehl überhaupt läuft.

KURZ-QUIZ

Was unterscheidet einen Hook von einer normalen Anweisung im Prompt?

QUELLEN

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